Die Freiheit jedoch, für die 1953 mutige Männer auf die Straße gingen, gibt es immer noch nicht. Die Situation in der heutigen BRD wird derjenigen in der DDR immer ähnlicher. Um auf diesen Umstand hinzuweisen, führte der NPD-Kreisverband – gemeinsam mit parteifreien Kameraden – am heutigen Donnerstag eine Kundgebung in der Kieler Fußgängerzone durch. 15 Nationalisten sammelten sich mit Transparenten und Fahnen in der Innenstadt und hatten schnell eine große Zahl von Schaulustigen um sich geschart. Die völlige Abwesenheit der sogenannten „Antifa“ trug das ihre dazu bei, daß hunderte von Passanten an das Schicksalsdatum 17. Juni erinnert werden konnten. Vier Redner, darunter der Kieler Ratsherr der NPD, Hermann Gutsche, beleuchteten das historische und doch hochaktuelle Thema in ihren Wortbeiträgen aus verschiedenen Perspektiven.
Nach rund einer Stunde (inzwischen hatten sich auch die üblichen Schreihälse in die Menge gemischt) wurde die Kundgebung wie geplant beendet. Angesichts der guten Resonanz wird es sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, daß die nationale Opposition in Kieler dieses Datums gedenkt.
Auf einem nahegelegenen Parkplatz kam es dann doch noch zu einer symptomatischen Begegnung mit der „Antifa“: Ein rundes Dutzend „mutige“ Vermummte rottete sich zusammen, offenbar unschlüssig, was zu tun sei, so ganz ohne Polizei drumherum. Wir nahmen ihnen die Entscheidung ab, indem wir kurzentschlossen einen Spurt in ihre Richtung einlegten. Dies veranlaßte die Kieler Antifa, fluchtartig bis panisch das Weite zu suchen, und wir konnten den dieserart „geräumten“ Parkplatz ohne weitere Vorkommnisse verlassen.




