Altersarmut nimmt in Schleswig-Holstein dramatisch zu!

 

 

„Die Rente ist sicher“, diesen Ausspruch des ehemaligen Arbeitsministern Norbert Blüm dürfte vielen noch in den Ohren klingen, glauben mag daran jedoch kaum mehr jemand. Versicherungsunternehmen verkaufen zusätzliche private Rentenversicherungen, die sich aber gerade Geringverdiener oft nicht leisten können und zurzeit ohnehin kaum noch Zinsen einbringen. Eigentlich ist es Aufgabe des Staates, seinen Staatsbürgern die Rente zu sichern! Seit 2006 ist die Armut unter Rentnern bei uns in Schleswig-Holstein viermal so stark gewachsen wie in der Gesamtbevölkerung. Bundesweit melden nirgendwo so viele Menschen, die über 61 Jahre alt sind, Privatinsolvenz an wie in Schleswig-Holstein. Je 100 000 Einwohner in dieser Altersgruppe werden laut aktuellem „Schuldenbarometer“ 74 Insolvenzen verzeichnet.

 

Alarmierende Zahlen! Es ist eine Schande, daß Rentner, die teilweise jahrzehntelang in das Rentensystem eingezahlt haben, im Alter Sozialleistungen beantragen müssen!

 

Der Staat hat versagt, denn die Altersarmut wurde durch die sog. „Reformen“ der einstigen Rot-Grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder, d.h. durch die Reduzierung der Rentenformel, durch die Versteuerung der Renten, durch die Erhebung von Krankenkassen- und Soli-Beiträge und durch ein späteres Renteneintrittsalter vom Staat erst herbeigeführt! Auch Niedriglöhne und „geringfügige Beschäftigungen“ sorgen nicht nur dafür, daß man von seiner Arbeit kaum mehr leben kann, sondern führen zwangsläufig zur Altersarmut. Einer Studie des Bundesarbeitsministeriums aus dem Jahr 2012 zufolge, droht all jenen Altersarmut, die weniger als 2.500 Euro brutto verdienen. Das ist ein erheblicher Teil unseres Volkes! Auch der von der Bundesregierung viel gepriesene Mindestlohn von 8,50 Euro kann dabei nicht die Wende bringen, denn auch dieser Lohn liegt nur knapp über dem Existenzminimum.

 

Nur eine armutsverhindernde Mindestrente für deutsche Staatsbürger kann Abhilfe schaffen. Diese wäre finanzierbar, wenn alle Deutschen – auch Politiker, Beamte, Freiberufler und Selbständige – in die gemeinsame Kasse einzahlen würden und durch die Ausgliederung dauerarbeitsloser Ausländer aus dem deutschen Sozialsystem die Kosten gesenkt werden könnten.

 

Langfristig kann das deutsche Renten- und Sozialsystem allerdings nur auf eine stabile Grundlage gestellt werden, wenn dem „demografischen Wandel“, der in Wirklichkeit eine demografische Katastrophe ist, entgegen gewirkt werden kann. Derzeit verhalten sich viele bundesdeutsche Politiker allerdings so, als ob der „demografische Wandel unausweichlich wie eine Naturkatastrophe sei. Dabei ist Abhilfe möglich, aber vermutlich politisch nicht gewollt, zumindest nicht so lange wie eine abstrakte Gender-Mainstreaming-Politik mit ihren abartigen Deformierungen der Zivilgesellschaft gefördert wird. Verantwortungsvolle deutsche Politiker müssten die Weichen für die Zukunft des eigenen Volkes stellen, anstatt immer mehr Fremde ins Land zu holen, die auf alles Anspruch erheben, aber nie in unser Sozialsystem eingezahlt haben! Dazu gehört nicht nur die gesellschaftliche Akzeptanz von Familien mit Kindern, sondern auch eine Familienpolitik, die dafür sorgt, daß ausreichend Nachwuchs geboren wird.

 

Hier fordert die NPD ein Muttergehalt und eine Mutterrente. Ein Greul für die „fortschrittlichen“ GenderInnen!

 

 

 

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 07.04.2015

 

 

 

 

 




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