Viel pseudo-humanitäres Geschwafel

 

 


Neujahrsansprache des Ministerpräsidenten widmet sich ausschließlich der sogenannten „Flüchtlingskrise“

 

Zum Jahreswechsel ist auch bei uns in Schleswig-Holstein Tradition, daß sich der Ministerpräsident mit einem Grußwort an das Volk wendet. Was Torsten Albig dieses Jahr dort zum Besten gab, ist eine bodenlose Frechheit, verdeutlicht jedoch auch, wo der Ministerpräsident seine Prioritäten setzt, denn sein Grußwort kennt nur ein Thema:

 

„Wir können sehr stolz darauf sein, mit wie viel Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft die Flüchtlinge in unserem Land empfangen worden sind. Unzählige Menschen haben sie durch ehrenamtliche Arbeit, durch einen besonderen Einsatz im Job oder durch Spenden unterstützt. Der Einsatz für Menschen in Not ist von unschätzbarem Wert. Dafür möchte ich Ihnen sehr herzlich danken.“

 

Kein Wort des Dankes an die vielen Ehrenamtlichen, die nicht in der „Flüchtlingshilfe“, sondern u.a. bei der Feuerwehr, in den Sportvereinen, den Tafeln oder andern sozialen Einrichtungen wichtige Arbeit leisten. Kein Dank an die Lehrer und Erzieher die sich tagtäglich um unsere Kinder und Jugendlichen kümmern, kein Wort des Dankes an die Ärzte, Krankenschwestern und Altenpflegern, die auch an Sonn- und Feiertagen ihren Dienst verrichten.

 

Doch auch politisch scheint sich beim Herrn Minister alles nur um „Flüchtlinge“ zu drehen. Kein Wort zum Thema HSH Nordbank, die mit Milliarden aus der Landeskasse finanziert werden mußte. Kein Wort zur maroden Infrastruktur und auch auf einige Worte zur Bildungspolitik wartet der Bürger vergebens:

 

„Lassen sie uns diese Menschen mit ebenso offenen Armen und helfenden Händen empfangen. Im kommenden Jahr wird es vor allem auch darum gehen, diese Menschen in unserer Mitte aufzunehmen. Sie werden von den Erstaufnahmeeinrichtungen in die Städte und Gemeinden ziehen. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, dafür zu sorgen, dass diese Menschen sich bei uns einleben können.“

 

Ginge es dem Ministerpräsidenten wirklich um humanitäre Hilfe, müßte er auch „helfende Hände“ für deutsche Obdachlose und Sozialschwache einfordern und nicht ausschließlich für sogenannte „Flüchtlinge“. Ein Ministerpräsident dessen Neujahrsansprache sich ausschließlich dem Wohl von Fremden widmet, und der alle anderen wichtigen Themen im Land ausblendet, muß entweder jeglichen Bezug zur Realität verloren haben oder ganz bewußt eine Politik betreiben, die darauf abzielt, das eigene Volk zu benachteiligen.

 

Wohin die Politik von Gutmenschen wie Albig führt, verdeutlicht nicht nur der islamistische Anschlag in Paris, sondern auch die sexuellen Übergriffe auf deutsche Frauen in der Silvesternacht in zahlreichen deutschen Städten. Bundesdeutsche Politiker haben in den vergangenen Jahrzehnten Millionen Menschen aus fremden Kulturkreisen nach Deutschland geholt und das Volk muß diese verfehlte Multikulti-Politik nun am eigenen Leib ausbaden. Ein verantwortungsvoller Ministerpräsident sollte sich für seine verfehlte Rede entschuldigen und sich diesen Problemen stellen und nicht mit pseudo-humanitären Geschwafel alles schönreden!

 


 

 

 

Jörn Lemke

Lübeck, den 06.01.2016

 

 

 

 

 




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