„Faschistische Ausländer“ als Feindbild der Linksextremisten

 

Nach dem Verfassungsreferendum in der Türkei mit dem knappen „Ja“ für das Präsidialsystem Erdogans ist es in Neumünster zu einem Anschlag gekommen. Dabei wurde das Auto eines türkischen Unternehmers bei einem Brand stark beschädigt und nur wenige Meter weiter besprühten Unbekannte die Außenwand des Vereinsbüros der Deutsch-Türkischen Familienunion und warfen einen Gegenstand durch die Scheibe.

Wir Nationaldemokraten haben immer davor gewarnt, daß Ausländer ihre innenpolitischen Konflikte auf deutschen Straßen austragen. Dazu hat der NPD-Ratsherr Mark Proch bereits vor über einem Jahr, nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Türken und Kurden am Rande einer Demonstration, einen entsprechenden Antrag in die Ratsversammlung eingebracht, der von den übrigen Ratsmitgliedern abgelehnt wurde.

Auch jetzt, nach dem Anschlag, möchten sich die Kommunalpolitiker aller etablierten Parteien am liebsten in Schweigen hüllen und das Thema unter den Tisch kehren. Es kann nicht sein, was nicht sein darf und Konflikte zwischen Ausländern in Deutschland passen so gar nicht in eine vermeintlich liberale Gesellschaft, in der Ausländer als Bereicherung dargestellt werden und Politiker bei jeder sich bietenden Gelegenheit gerne von Humanität und Nächstenliebe faseln.

Zu allem Überfluß ist jetzt noch ein Bekennerschreiben aus der linksextremen Szene aufgetaucht, welches das Weltbild der Gutmenschen vollkommen durcheinander würfelt. In dem Schreiben werden „faschistische Ausländer“ zum Feindbild erklärt. Wie kann es nur sein, daß Linksextremisten, die sonst mit etablierten Politikern Seite an Seite für Multikultur und Toleranz kämpfen, Ausländer angreifen? Betroffenes Schweigen bei „unseren“ Politikern!

Uns wundert das Verhalten der Antifaschisten wenig. Schon immer haben diese Wirrköpfe jeden, der nicht in ihr verschrobenes Weltbild paßte, als „faschistisch“ oder gar „rechtsextremistisch“ diffamiert und angegriffen. Mal sind es Politiker der NPD oder der AfD, aber auch Politiker der CDU, die Opfer dieser Kriminellen werden. Doch auch in den eigenen Reihen schwingen diese Typen gerne die „Nazikeule“. Sogar die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sarah Wagenknecht, zog durch kritische Äußerungen zur Asylpolitik, bereits den Unmut selbsternannter Antifaschisten auf sich. Beim Parteitag der Linken im Mai 2016 wurde Wagenknecht von Aktivisten der „Antifaschistische Initiative Torten für Menschenfeinde“ mit einer Torte beworfen.

Letztlich bleibt alles so wie es war. Linksextremisten sind intolerant, menschenverachtend und nicht in der Lage sich inhaltlich mit kritischen Meinungen auseinanderzusetzen und wo die Argumente fehlen, scheint Gewalt das einzige Mittel zu sein.


Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 29.04.2017

 




zurück


DS-TV


 

 


Neue Schleswig-Holstein-Stimme erschienen!

Die aktuelle Ausgabe unserer Schleswig-Holstein-Stimme kann jetzt auch als PDF auf unserer Weltnetzseite gelesen werden. Haben sie Interesse unsere Zeitschrift regelmäßig zu erhalten, dann melden Sie sich bei uns, denn gegen einen geringen Unkosten­beitrag schicken wir Ihnen die SH-Stimme regelmäßig zu. Die aktuelle Ausgabe können Sie hier lesen: