„Homo-Ampel“ in Flensburg

 

Vor 2 Jahren scheiterte die dauerhafte Einführung einer sogenannten „Homo-Ampel“ in Lübeck noch an verkehrsrechtlichen Bedenken. Jetzt hat es die Stadt Flensburg tatsächlich geschafft, eine Ausnahmegenehmigung des Landesverkehrsministeriums zu erhalten, um dauerhaft ein solches Ampelzeichen installieren zu dürfen.

Sittlich normale Menschen fragen sich immer wieder, was „unsere Politiker“ dazu bewegt, solche schwachsinnigen Dinge zu beschließen. Die Bürgermeisterin von Flensburg sieht das gegenüber dem NDR so: „Wir in Flensburg sind bekannt dafür, daß wir hier aktiv für eine bunte Gesellschaft stehen.“

Daß auch wir Nationaldemokraten uns gegen eine Diskriminierung von Minderheiten aussprechen, liegt auf der Hand, denn wir als Patrioten werden in der Bundesrepublik fast täglich diskriminiert und ausgegrenzt. Wenn man Minderheiten allerdings in den Vordergrund rückt und in dem Zusammenhang von einer „bunten Gesellschaft“ spricht, offenbart das eine abnormale, von einigen privaten Think-Tanks angestrebte, destruktiven Gender- Ideologie.

Die Parteien in Schleswig-Holstein übertreffen sich förmlich in ihrer „Gender-Politik“ und sprechen sich inzwischen alle für die sogenannte „Homo-Ehe“ aus, die Grünen und die SPD sogar von der Ehe für alle. Selbst die CDU in Schleswig-Holstein, die im Landtagswahlkampf noch konservative Töne anschlug, bekennt sich jetzt offen zur „Homo-Ehe“. Zum „Internationalen Tag gegen Homophobie“ am 17. Mai äußerte sich der CDU-Landesvorsitzender mehr als deutlich: „Es wäre gut, wenn wir die vollständige rechtliche Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften, inklusive Adoptionsrecht, in der kommenden Legislaturperiode erreichen würden“. Warum das gut wäre, bleibt sein Geheimnis und wie sich diese Meinung mit dem christlichen Ethos vereinbart ist rätselhaft.

Bei diesem, aus dem anglo-amerikanischen Raum stammenden „Gender-Wahn“ sollte man nicht vergessen, daß Kinder auf natürlichem Weg nur aus einer Verbindung der unterschiedlichen Geschlechter hervorgehen. Kinder brauchen Eltern, also Vater und Mutter, um eine starke Persönlichkeit bilden zu können. Das ist seit Jahrhunderten in allen Hochkulturen unumstritten und längst wissenschaftlich belegt.

Zugegeben, die sogenannte „Homo-Ampel“ ist tatsächlich eine Randerscheinung, die hoffentlich vielen Menschen die Augen öffnet, denn es geht dabei nicht nur um ein Ampelmännchen, sondern um eine kranke Gender-Ideologie, die letztlich dazu führen soll, daß das traditionelle Familienbild immer mehr an den Rand gedrängt wird. Die Folgen liegen auf der Hand und führen letztlich dazu, daß immer weniger Kinder in die Welt gesetzt werden. Aber dafür haben die Gender-Gutmenschen dasselbe Patentrezept in der Tasche, wie die Linken und die Alibi-Grünen. Einfach immer mehr Kultur-Fremde ins Land holen, um diesen Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken und die neuen Mischmenschen ohne Heimat und Bindung zu schaffen, die wie Daniel Cohn Bendit es sagte, die Handhabe dafür bieten, um die Gesellschaft im Sinne der Linken zu verändern.

 


Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 18.05.2017

 




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