Türkischunterricht an unseren Schulen.

 

 

Vorbei scheinen die Zeiten, in denen es als Fremdsprachen hauptsächlich Englisch, Französisch oder Latein zur Auswahl gibt. Wenn es nach dem Willen der „Jamaika-Koalition“ im schleswig-holsteinischen Landtag geht, soll der türkischsprachige Unterricht neu geordnet werden. Bislang werden Türkischlehrer vom Generalkonsulat in Hamburg eingesetzt. Kontroll- und Einflussmöglichkeiten hat das Bildungsministerium nicht, da es sich um sogenanntes außerschulisches Angebot handelt, welches von der Türkei finanziert wird. Bundesdeutsche Politiker befürchten, daß die türkische Regierung indirekt Einfluß auf die Unterrichtsinhalte nehmen könnte und im Unterricht nicht nur die türkische Sprache vermittelt werde, sondern auch eine türkische und muslimische Identität gefördert wird.

Wir Nationaldemokraten können in diesem Zusammenhang nicht nachvollziehen, was an der Förderung einer eigenen Identität negativ sein soll, denn wir möchten, anders als die meisten BRD-Gutmenschen, nicht, daß Millionen von Muslimen ihrer Identität beraubt werden, um im Einheitsbrei einer multikulturellen Gesellschaft unterzugehen. Wir begrüßen daher den Konsulatsunterricht.

Das sehen unsere Landespolitiker natürlich anders, sie möchten einen Türkisch-Unterricht, der unter Kontrolle des Bildungsministeriums und unter dem Gesichtspunkt der Integrationsförderung stattfindet. Die Grünen gehen sogar noch einen Schritt weiter, und könnten sich Türkisch auch als zusätzliche Wahlpflicht-Fremdsprache neben Spanisch oder Dänisch vorstellen. „Mittelfristig müssten hierfür auch Türkisch-Lehrkräfte an unseren Hochschulen ausgebildet werden“, so Ines Strehlau, bildungspolitische Sprecherin der Grünen in schleswig-holsteinischen Landtag.

Um nicht falsch verstanden zu werden, einen Türkisch-Unterricht für alle, wie hier von den Grünen gefordert, lehnen wir entschieden ab. Uns geht es ausschließlich darum, türkischen Jugendlichen durch muttersprachlichen Unterricht eine mögliche Rückkehr in die Heimat zu erleichtern. Hierzu kann der Konsulatsunterricht durchaus beitragen, und es sind in diesem Zusammenhang Gespräche über ein Rückführungsprogramm mit dem Generalkonsulat zu führen.

 

 

  

 


 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 23.10.2017

 




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