Asylanten sorgen für gute Finanzlage

 

 

 

Das ist doch mal eine Jubelmeldung. Die Gutmenschen scheinen Luftsprünge zu machen und der Holsteinische Courier berichtet ausführlich. Die Gemeinde Boostedt erhält mehr Geld im Rahmen des kommunalen Finanzausgleiches, da durch die Erstaufnahmeunterkunft kurzfristig bis zu 2.000 Flüchtlinge in der Gemeinde gemeldet waren. Da sich der Finanzausgleich unter anderem auf Grundlage der Einwohnerzahl errechnet, reibt sich die Gemeinde Boostedt jetzt die Hände, denn es werden Schlüsselzuweisungen von 1,4 Mio. Euro erwartet. Es sind also ausreichend finanzielle Mittel für Investitionen vorhanden. Zu den großen Projekten in der Gemeinde zählen die Modernisierung der Feuerwehr, der zweite Standort für die Kindertagesstätte, Kanalsanierungen (500 000 Euro), Straßenbau (160 000 Euro) und Aufwendungen in der Grund- und Gemeinschaftsschule in Höhe von 116 000 Euro.

Nicht die erste Wohltat dank Asylantenzustrom für die Gemeinde. Im Jahr 2015 errichtete die Kreisverwaltung vollkommen unbürokratisch eine Verkehrsinsel an einem Unfallschwerpunkt. Als fragwürdige Begründung zauberte man die Erstaufnahmeunterkunft und das damit verbundene höhere Aufkommen an Fußgängern aus dem Hut. Schon damals jubelte der Bürgermeister Hartmut König gegenüber dem Holsteinischen Courier: „Ich freue mich sehr darüber. Das kommt allen in Boostedt zugute. Wir haben lange – schon bevor die Flüchtlinge eingezogen sind – händeringend versucht, den Kreis von der Notwendigkeit zu überzeugen“.

Die angeführten Beispiele aus der Gemeinde Boostedt sollen aus Sicht der Herrschenden vermutlich belegen, daß die zu uns gekommenen Flüchtlinge eine Bereicherung darstellen. Verschwiegen wird jedoch, welche Kosten im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsstrom entstehen und durch den Steuerzahler gezahlt werden müssen. Diese Ausgaben gehen in die Milliarden und die Mär von gutausgebildeten Facharbeitern, die von der Wirtschaft dringend benötigt werden, ist längst wie eine Seifenblase zerplatzt. Derzeit gegen Experten davon aus, daß der größte Teil der zu uns gekommenen Asylanten auch dauerhaft die Sozialkassen belasten wird.

  

 


 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 19.12.2017

 




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