Befristete „Jobs“ statt Festanstellung!

Die Perspektivlosigkeit für junge Arbeitnehmer durch die Verweigerung von Festanstellungen nimmt zu. Gerade für junge Erwachsene bedeutet dieser Umstand einen ungewissen Start ins eigenständige Leben, denn die Zeiten in denen Lehrlinge nach ihrer Ausbildung vom Betrieb übernommen wurden, gehören der Vergangenheit an. Die Antwort der Arbeitsämter und politischen Verantwortlichen ist zumeist ein Verweis auf Zeitarbeitsfirmen mit befristeten „Jobs“ und Niedriglohn. Ein Zustand, der dazu führt, daß gerade junge Erwachsene Familien- und Zukunftsplanung aufs Abstellgleis stellen. Unverständlich? Nein!

Der Optimismus nach einer bestandenen Berufsausbildung ist Ausgangspunkt für das erfolgreiche Durchstarten ins eigene Leben mit großen Zielen. Wer am Anfang seiner beruflichen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit nur durch befristete „Jobs“ einen Zeitrahmen von wenigen Monaten bis zu einem Jahr überblicken kann, fehlt der Raum für weitreichende Entscheidungen. Ein Zustand, der heranwachsende Generationen verunsichert und den deutschen Kinderreichtum schmälert. Argumentationen, die von den politisch Verantwortlichen ignorant übersehen werden.

Als Nationaldemokraten stehen wir dafür ein, daß jeder Deutsche das Recht auf eine Arbeit hat, mit der er nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das Leben seiner Familie absichern kann. Jeder Deutsche sollte daran mitwirken, den Wohlstand unseres Landes zu mehren und das Gemeinwesen zu fördern. Eine Aussage die Arbeitgeber aufruft, wo es möglich ist, jungen Erwachsenen die Perspektive einer gesicherten Zukunft auf gegenseitiges Vertrauen zu ermöglichen. Forderungen, die wir auch an das Land Schleswig-Holstein stellen! Als bedeutender Arbeitgeber, der in der Vergangenheit u.a. Lehrer und Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung immer wieder mit Zeitverträgen abspeist, ist und bleibt ein miserables Beispiel von Unverantwortlichkeit in diesem Land. Zukunft braucht keine Versprechen, sondern Worte mit Bestand. Solche Worte kann man von bundesdeutschen Politikern kaum mehr erwarten. Zu oft hängen sie die Fahne in den Wind und haben nicht das Wohl des eigenen Volkes, sondern meist nur das persönliche Wohlergehen im Blick.

 

 

Alexander Neufeld

Lübeck, den 30.07.2018

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