Stärke durch Einheit - Grenzwanderung zum „Tag der deutschen Einheit“ an der Elbe -

 

Bereits 5 Jahre in Folge wurde der „Tag der deutschen Einheit“ genutzt, um die Geschichte rund um die Innerdeutsche Grenze zu erkunden. Dieses Jahr stand die Wanderung unter dem Motto Stärke durch Einheit. Am Hintergrund der Wanderung hat sich dadurch nichts geändert: Wanderfreunde aus dem Norden gehen jedes Jahr an unterschiedlichen Orten an die ehemalige Grenze, um möglichst viele neue Erkenntnisse über die Geschehnisse rund um den Eisernen Vorhang zu erfahren. In diesem Jahr riefen die Jungen Nationalisten zu einer bundesweiten Aktion auf. Ziel des Aufrufs war es, möglichst viele Stützpunkte für eine Wanderung rund um das Thema Deutsche Einheit zu mobilisieren. Es gingen unter anderem noch die JN Stützpunkte aus Pommern, Sachsen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz an den Start. So waren die Wanderungen zwar voneinander getrennt, aber im Geiste marschierte man doch geschlossen.

Wanderung an der Elbe.

Vom unteren Teil der Stadt Lauenburg, der Hafen- und Altstadt, vorbei am Fürstengarten und dem Schiffahrtsmuseum startete die Grenzwanderung für rund 30 Teilnehmern. An der Wanderung nahmen nicht nur JN Mitgliedern sondern auch Freunden und Weggefährten aus der NPD teil.

Die Stadt Lauenburg ist direkt an der Elbe in Schleswig-Holstein gelegen und war für die frühere Handelsroute zwischen Lüneburg und Lübeck ein wichtiger Knotenpunkt und hat daher auch eine lange Schiffahrtsgeschichte. Die weitere Wanderstrecke verlief parallel zur B5 der damaligen Fernstraße 5 Richtung Boizenburg. Zu DDR Zeiten war dieser Punkt besonders bewacht, denn hier treffen die Bundesländergrenzen von Schleswig-Holstein, Mecklenburg Vorpommern & Niedersachsen aneinander. Am Zielort in der Fliesenstadt Boizenburg gelangte die Gruppe zu einem Aussichtsturm mit unbeschreiblichen Blick auf die Elbe, die Sude und die Dächern der Stadt Boizenburg. Einige Meter weiter befanden sich mehrere Gebäude mit Informationstafeln vom Schaalsee Reservate. Mit spielerischem Geschick konnten die Kinder und Erwachsene die Ausmaße der Elbüberflutungen, Staudämmen und Überlaufflächen erkunden. Am Ende der Wanderung traf die Gruppe auf einen Zoll- und Grenzturm der NVA. Auf Informationstafeln erhielten die Wanderer Informationen über diesen geschichtsträchtigen Ort.

Mit Kuchen & heißem Tee wurde abschließend auch noch für das leibliche Wohl gesorgt. Zu dem traf ein Kamerad ein, der mit seiner Gitarre, die Wanderer mit alten Wanderlieder erfreute. Die Teilnehmer waren sich einig: Auch im kommenden Jahr werden Nationalisten diesen Feiertag für eine geschichtliche Wanderung nutzen, die nicht nur das Kameradschaftsgefühl gestärkt, sondern auch das geschichtliche Wissen über die Teilung Deutschlands vertieft.

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 09.10.2018

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