Einbürgerungskampagne kostet knapp 2 Millionen Euro

 

Wenn man die Ausländerpolitik unserer Landesregierung einmal etwas genauer beleuchtet, merkt man schnell, daß hier versucht werden soll, möglichst viele Ausländer dauerhaft in Schleswig-Holstein zu integrieren. Abschiebungen von Asylschwindlern finden kaum noch statt und erst kürzlich forderte CDU-Ministerpräsident Daniel Günter sogar einen sogenannten „Spurwechsel“, der es abgelehnten Asylanten ermöglicht, als Arbeitskräfte in Deutschland bleiben zu können. Auch das von der Landesregierung immer wieder geforderte Einwanderungsgesetz soll laut Günther großzügige Regelungen beinhalten. "Wenn jemand eine gute Ausbildung hat und mit wenigen Zusatzqualifikationen hier auch arbeiten darf, würde mir das als Voraussetzung genügen", so der Ministerpräsident. Eine solche Regelung dürfte einer weiteren Massenzuwanderung von Billigarbeitskräften Tür und Tor öffnen und letztlich neben dem ungeregelten Asylantenzustrom unser Volk in seiner Existenz bedrohen.

Doch diese Masseneinwanderung scheint den Herrschenden nicht weit genug zu gehen, denn auch die bereits hier lebenden Ausländer sollen möglichst schnell eingebürgert werden und die bundesdeutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Hierfür hat die Landesregierung jetzt knapp 2 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt für eine sogenannte Einbürgerungskampagne zur Verfügung gestellt. Muß man Ausländer wirklich durch Werbung überreden, die eigene Identität über Bord zu werfen, um einen deutschen Paß zu erhalten? Auch wenn laut Innenminister Grote „erhebliche Integrationsleistungen“ erbracht werden müssen, können wir Nationaldemokraten es nicht nachvollziehen, daß unsere Staatsbürgerschaft wie Sauerbier angepriesen werden soll und dafür auch noch Steuergelder aus dem Fenster geworfen werden.

Die NPD spricht sich nicht nur gegen Masseneinwanderung von Ausländern aus, sondern lehnt auch eine Einbürgerung konsequent ab. Wir bekennen uns zum Abstammungsprinzip. Deutscher kann demnach nur sein, wer deutsche Eltern hat. Eine Einbürgerungskampagne ist daher überflüssig und Steuergeldverschwendung!

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 15.10.2018

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