Was für ein Irrsinn!

 

-SPD und Grüne im Norden befürworten „geschlechtergerechte Sprache“-

Manche Dinge sind so irre, daß man denken könnte wir haben bereits den 1. April, aber die Stadt Hannover scheint es wirklich ernst zu meinen. Als erste Stadt in Deutschland führt die niedersächsische Landeshauptstadt die sogenannte „geschlechtsumfassende“ Sprache in der Verwaltung ein. „Verwaltungssprache soll alle Menschen ansprechen. Frauen und Männer und jene, die sich nicht als Frau oder Mann selbst beschreiben“, heißt in der neuen Regelung. Demnach sollen beispielsweise Anreden wie „Herr und Frau“ vermieden werden und statt dessen die Vor- und Nachnamen Verwendung finden. Noch absurder wird es, wenn man beispielsweise aus „Lehrern“ „Lehrende“, aus „Teilnehmerliste“ „Teilnahmeliste“ oder aus „Müttern und Vätern“ Elternteile machen möchte.

Auch bei uns in Schleswig-Holstein sind einige Parteien vom Vorstoß aus Hannover beflügelt worden zu sein, anders läßt es sich kaum erklären warum auch bei uns plötzlich Forderungen nach einer „geschlechtergerechten Sprache“ laut werden. Daß die „Grünen“ diesen Schwachsinn bejubeln, war zu erwarten, aber auch die SPD bezieht deutlich Stellung. „Sprache ist immer im Wandel, und daher muß auch mit der Einführung des dritten Geschlechtes eine Anpassung erfolgen. Wir begrüßen das Vorgehen in Hannover und sehen es als Vorbild“, so die SPD Landtagsabgeordnete Serpil Midyatli.

Wir Nationaldemokraten lehnen diese kranke Gender-Ideologie entschieden ab. Gender Mainstreaming will die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau verwischen und erklärt das Geschlecht zu einem frei wählbaren Identitätsmerkmal. Auch wenn nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts inzwischen ein „drittes Geschlecht“ für die Eintragung zugelassen hat, bedeutet das nicht, daß unsere Sprache mit künstlichen Wortschöpfungen verunstaltet werden muß, nur um einzig aus linksideologischen Gründen eine „geschlechtergerechte Sprache“ einzuführen.

Noch einen Schritt weiter möchten jetzt sogar einige Schulen in Bayern gehen. In mehreren geplanten Grundschulen sollen die Kinder künftig zwischen drei Toiletten wählen können. Was für ein Irrsinn, anstatt den Grundschülern das traditionelle Familienbild als normal und erstrebenswert zu vermitteln, sollen Randgruppen und Minderheiten in den Mittelpunkt gerückt werden. Eines haben die „Gender-Fanatiker“ dabei allerdings vergessen. Kinder konnten bisher, in der gesamten Menschheitsgeschichte, nur aus einer Beziehung zwischen Mann und Frau hervorgehen. Aber auch dafür haben „Gutmenschen“ bereits ein vermeintliches Patentrezept in der Tasche: Man holt einfach noch mehr Fremde ins Land, um den Geburtenrückgang auszugleichen.

 

 

Jörn Lemke

Lübeck, den 12.02.2019

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