Fridays for Future

 

Nachdem die Erde verstrahlt ist, weil das Ozonloch immer größer wurde, nachdem der letzte Wald in Deutschland schon verschwunden ist, nachdem die letzten Ölquellen schon seit Jahrzehnten hätten leer sein müssen und die Bevölkerung von Schweine- und Vogelgrippe nur noch in kleinen Bergdörfern aufzufinden sein dürfte, haben Kinder an unseren Schulen den „Klimaschutz“ entdeckt! Einer 16-jährigen Schülerin aus Schweden folgend, machen es die Schüler in Deutschland ihr nach. Wahrscheinlich weil es genügend links/grüne Lehrer an unseren Schulen gibt, die den Unsinn vom Untergang der Welt ständig vorbeten und sie ermutigen.

Obwohl es in Deutschland eine Schulpflicht gibt, ist es an vielen Schulen möglich, daß die Kinder sich freitags auf die Straße begeben, um für die Rettung der Welt zu demonstrieren. Die neuen Feinde heißen CO2, und NOx, Globale Erwärmung und Feinstaub!

Ja die bösen Erwachsenen sind aufgefordert „etwas“ zu tun, denn sie tragen doch die Verantwortung für „alles“. Zum Beispiel, daß die Schüler in Autos zur Schule gefahren werden und danach wieder abgeholt werden, falls der Bus ausfällt oder das Fahrrad kaputt ist. Oder, daß die Wohnung nicht zufriert und die Kinder es schön warm und gemütlich zuhause haben, während man die nächste Doku über den Klima-Killer CO2 oder die tödlichen Stickstoffoxide NOx ansieht, die Papa ausstößt, wenn er zur Arbeit fährt, um das Geld für die Familie zu verdienen und womöglich noch ein Smartphone als Geschenk zum Geburtstag zu kaufen.

Glücklicherweise gibt es noch einige Schulleiter, die solchen Unfug entgegen treten und verlangen, daß die Kinder in ihrer Freizeit demonstrieren, falls sie das denn noch wollen.

Wo kommen wir denn hin, wenn montags geschwänzt wird, weil man gegen „Rechts“, Dienstags gegen „Links“, Mittwochs gegen „Oben“, Donnerstags gegen „Unten“ und Freitags gegen den Klimawandel demonstriert? Auf einem Plakat einer Schülerin konnte man lesen: “I´m sure the dinosaurs thought they had time too!” (Ich bin sicher, daß die Dinosaurier auch dachten, sie hätten noch Zeit)

Das allein zeigt die ganze Absurdität des Protests, denn erstens lebten Dinosaurier viel länger auf der Erde als Menschen und starben aus anderen Gründen aus, als durch Kohlendioxid, Stickstoffoxid und Feinstaub und zweitens dürften die Schüler sich darüber freuen, daß diese ausgestorben sind, da sie sonst mangels Einsicht und Erfahrung hätten als Futter dienen können.

 

 

Ingo Stawitz

Lübeck, den 15.02.2019

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