Warum fahren deutsche Polizeischüler nach Israel?

 

Vor einigen Wochen unternahmen Polizeischüler aus Schleswig-Holstein eine ganz besondere Studienfahrt. Es ging nach Israel! Natürlich besuchten die Polizeischüler dabei die Gedenkstätte Yad Vashem und beschäftigten sich in Seminaren unter anderem mit den Verbrechen der deutschen Polizei während des Nationalsozialismus. Zukünftig soll es, laut Landespolizeidirektor Michael Wilksen, jedes Jahr eine solche Reise geben. Hierfür wurde ein entsprechender Kooperationsvertrag mit der Gedenkstätte Yad Vashem abgeschlossen. Teil der Kooperation ist auch, daß die Gedenkstätte bei polizeihistorischen Fragestellungen Unterstützung bietet. „Wir planen, die Rolle der schleswig-holsteinischen Polizei während des Drittes Reichs aufzuarbeiten“, so der Landespolizeidirektor.

Für die Polizeischüler wird eine solche Reise zukünftig bestimmt eine Abwechslung von der anstrengenden Polizeiausbildung darstellen, aber warum muß man auf Staatskosten nach Israel reisen, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken? Die NPD lehnt eine verkrampfte Vergangenheitsbewältigung inklusive Schuldkult entschieden ab und wenn die Polizei der Auffassung sein sollte, sich auch 74 Jahre nach Kriegsende als Büßer präsentieren zu müssen, gebe es auch in Deutschland sicherlich hinreichend Möglichkeiten zur Sühne. Wenn es denn eine Reise sein soll, aus der moralische und ethische Lehren zu ziehen sind, dann wäre es sinnvoll sich mit Vertretern der seit 1967 unterdrückten palästinensischen Bevölkerung in Ost-Jerusalem, in Westjordanland und in Gaza zu treffen, um zu erfahren, welche Rolle die israelische Polizei und das israelische Militär bei der Entrechtung und Unterdrückung der einheimischen Palästinenser spielen und warum die BRD es hinnimmt, daß die IV Genfer Konvention in Israel und in den von Israel besetzten Gebieten einfach keine Beachtung und Anwendung findet. Das Studium des Buches von Evelyn Hecht-Galinski „Das elfte Gebot: Israel darf alles“ könnte dabei als Einführungsliteratur dienen.

Wir Nationaldemokraten meinen, daß eine Ausbildung bei der Polizei, gerade mit Blick auf die neuen Herausforderungen durch kriminelle Ausländer, andere Prioritäten erfordert, als teure Studienfahrten ins fast 4.500 Kilometer entfernte Israel zu unternehmen. Unsere Polizisten sind die Leidtragenden einer multikulturellen Politik, die unser Land durch unkontrollierte Masseneinwanderung destabilisiert. Ausländerclans bestimmen in vielen Großstädten das Straßenbild, an fast jeder Ecke wird mit Drogen gedealt und Taschendiebstähle gehören längst zur bundesdeutschen Normalität. Ein Blick in die Polizeiliche Kriminalstatistik genügt, um diese Aussagen mit Zahlen zu untermauern! Aber Hauptsache unsere Landespolizei hat keine anderen Sorgen, als die Rolle der Polizei im 3. Reich aufzuarbeiten und mit Polizeischülern nach Yad Vashem zu pilgern…

 

 

Jörn Lemke

presse@npd-sh.de

Lübeck, den 13.06.2019

zurück
Mark Proch am Infostand

Neue Schleswig-Holstein-Stimme erschienen!

Die aktuelle Ausgabe unserer Schleswig-Holstein-Stimme kann jetzt auch als PDF auf unserer Weltnetzseite gelesen werden. Haben sie Interesse unsere Zeitschrift regelmäßig zu erhalten, dann melden Sie sich bei uns, denn gegen einen geringen Unkosten­beitrag schicken wir Ihnen die SH-Stimme regelmäßig zu. Die aktuelle Ausgabe können Sie hier lesen: