Nach über 100 Jahren: Kolonialzeit aufarbeiten?
Nachdem Ministerpräsident Daniel Günter bereits im vergangenen Jahr als damaliger Bundesratspräsident nach Namibia reiste, um Gespräche zu führen und bei der Gelegenheit von „historischer Schuld“ faselte, wird jetzt der SSW konkreter und möchte es nicht bei den Lippenbekenntnissen der Herrn Ministerpräsidenten belassen.

Wenn es nach dem Vorsitzenden des SSW, Lars Harms, geht, möchte man unter anderem durch eine Große Anfrage im Landtag herausfinden, „wo die Ursprünge des Rassismus in Schleswig-Holstein liegen könnten.“ Wie zu erwarten war, soll das Thema auch an Schulen intensiver bearbeitet werden. So gibt es nach Auffassung des SSW keine von der Landesregierung geförderten Projekte und Initiativen an Schulen, die sich der Aufarbeitung oder dem Erinnern der deutschen und europäischen Kolonialherrschaft widmen. Es sollen also wieder einmal Steuergelder für „Projekte“ und „Initiativen“ aus dem Fenster geworfen werden, welche sich einseitig mit einer „historischen Schuld“ unseres Volkes beschäftigen? Vielleicht holt man ja mal wieder den „Historiker“ Uwe Dankert mit ins Boot, der für sechsstellige Beträge fragwürdige Studien erstellen läßt. Wundern würde es uns nicht, denn schon bei geplanten Straßenumbenennungen war Dankert ein gern gesehener „Experte“ der dankend die Hand aufhielt!

Auch beim Thema Kolonialzeit stehen bereits Namen auf dem Index der Gutmenschen, die zumindest kritisch hinterfragt werden sollten. Als Beispiel nannte der SSW den Nordfriesen Sönke Nissen, der durch den Bau von Eisenbahnlinien im damaligen Deutsch-Ostafrika und Deutsch-Südwestafrika weltweite Anerkennung erhielt. Deutschland hat in seinen Kolonien bleibende Werte in Form von Infrastruktur wie Eisenbahnverbindungen und Bahnhöfe, Hafenanlagen, Schulen, moderne Verwaltungen, Missionen usw. geschaffen und nicht nur Rohstoffe ausgebeutet. Noch heute ist der Sönke-Nissen-Koog nach ihm benannt und in Glinde gibt es die Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule und die Sönke-Nissen-Allee. Wie lange noch? Wenn politisch „korrekte“ Gutmenschen erst mit der „Rassismus-Keule“ schwingen, dürfte es nicht mehr lange dauern, bis es zu ersten Umbenennungen kommt.

Wieviel Schuld möchte man noch auf deutschen Schultern lasten? Wir Deutschen sind nicht nur Schuld an den Weltkriegen sondern auch an allen anderen vermeintlichen Kriegsverbrechen? Der objektive Betrachter wird sich fragen, warum andere Länder einen solchen Schuldkult nicht pflegen. Warum wird der Kriegsverbrecher Stalin in Rußland immer noch als Held verehrt? Warum weisen die Türken den Völkermord an den Armeniern weit von sich? Warum sind die KZ der Engländer im Burenkrieg kein Thema, oder die ethnischen Säuberungen gegen die Indianer-Völker in Nordamerika oder den Aborigines in Australien?

In kaum einem anderen Land wird die eigene Geschichte so mit Füßen getreten, wie in der Bundesrepublik. Egal zu welcher Zeit, man findet bzw. erfindet immer ein neues Kriegsverbrechen, welches man den Deutschen anlasten kann und das zu hohen Wiedergutmachungszahlungen an die vermeintlichen Opfer führt. Nach Auffassung der Nationaldemokraten gibt es, in Bezug auf die kurze Episode der deutschen Kolonien von 1840 bis 1918 keine Geschichte aufzuarbeiten. Einige diese Kolonien denken mit Dankbarkeit an die guten Beziehungen zu den Deutschen und deren Aufbauleistungen zurück. Dafür sind Togo, Samoa, Neuguinea und Ostafrika gute Beispiele.

Jörn Lemke





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Vor Jahrzehnten las ich einige Bro­schüren und Bücher, die darüber aufklärten, daß es Kräfte in der Welt gibt, die sich orga­nisieren und Pläne entwickeln, um die Welt­herrschaft zu erringen. Um zu diesem Ziel zu gelangen, wäre es erforderlich, die Kontrolle des Geldes, der Regie­rungen, der Medien und der Sprache zu erreichen. Das alles dient dem Zweck, die Macht und damit die Kontrolle einer sich selbst als Elite empfin­dende Gruppe für sich zu erlangen.
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