Gibt es an den Schulen keine anderen Probleme?
- CDU-Landtagsfraktion möchte Kondomautomaten an Schulen einführen - Bei der aktuellen Pisa-Studie hat das Bildungssystem in Deutschland mal wieder schlecht abgeschnitten. Ein Aufschrei der verantwortlichen Bildungspolitiker erwartet man jedoch vergeblich. Offensichtlich hat man sich bereits damit abgefunden, daß deutsche Schüler im europäischen Vergleich schlecht abschneiden. Zumindest wird das grundsätzliche Bildungssystem nicht in Frage gestellt. Gemeinschaftsschulen werden weiterhin als zukunftsweisende Schulform dargestellt und lediglich in den Gymnasien ruderte man einen Schritt zurück und führte mit G9 die 13-jährige Schulzeit bis zum Abitur wieder ein.

Das Bildungsniveau sinkt nicht zuletzt auch durch die steigende Zahl von Schülern, die nicht einmal die deutsche Sprache beherrschen aber trotzdem mit deutschen Schülern gemeinsam unterrichtet werden sollen. Auch die Gewalt unter Schülern nimmt nach einer aktuellen Studie immer mehr zu. Im vergangenen Jahr sind von den Schulen im Land 585 Gewalttaten gemeldet wurden. Die Dunkelziffer durfte jedoch viel höher liegen. Besonders Schüler mit sogenannten Migrationshintergrund werden überdurchschnittlich oft gewalttätig. Doch anstatt sich dieses Problems anzunehmen, gibt es an den Schulen immer mehr fragwürdige Projekte, die einzig unter ideologischen Gründen umgesetzt werden sollen. Ein aktuelles Beispiel ist in diesem Zusammenhang der Vorschlag der CDU-Landtagsfraktion, Kondomautomaten an allen weiterführenden Schulen in Schleswig-Holstein aufstellen zu lassen. Die Kosten für diese Automaten soll durch das Bildungsministerium getragen werden und belaufen sich nach Schätzungen auf 200-300 Euro je Automat. Wer sich um den Betrieb der Automaten kümmern soll ist noch unklar und somit sind auch die jährlichen Folgekosten noch nicht überschaubar.

Abgesehen von den Steuergeldern, die für Schulmaterialien sicherlich dringlicher benötigt werden, sind für uns Nationaldemokraten Kondomautomaten an Schulen vollkommen unnötig. Während in der Unterstufe die Kondome mutmaßlich als „Luftballons“ über den Schulhof fliegen werden, signalisieren sie Schülern der Oberstufe, daß Sex unter minderjährige Jugendliche überall und zu jeder Zeit zur Normalität gehört, solange man nur verhütet und keine Kinder in die Welt setzt. Diese Annahme ist weit verbreitet in einer sexualisierten Gesellschaft, in der kaum eine Werbung ohne leicht bekleidete Frauen oder sexuelle Andeutungen auskommt. Die NPD vertritt in diesem Zusammenhang ein konservatives Weltbild und lehnt diese sexualisierte Gesellschaft entschlossen ab. Sexuelle Früherziehung im Kindergarten und die sogenannte sexuelle Vielfalt, bei der den Schülern vermittelt wird, daß er mehr als zwei Geschlechter geben soll, sind kranke Auswüchse dieser sexualisierten Gesellschaft, bei denen wirkliche Liebe meist auf der Strecke bleibt. Liebe und Sex sind für uns jedoch untrennbar miteinander verbunden und nur aus einer Beziehung zwischen Mann und Frau können wirkliche Familien mit Kindern entstehen.

Auf dieser Tatsache sollte ein Sexualkundeunterricht aufbauen, in dem es natürlich auch um Verhütung und sexuelle Aufklärung gehen muß. Ein Kondomautomat in den Schulen geht dabei an den eigentlichen Problemen vorbei.

Jörn Lemke





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Vor Jahrzehnten las ich einige Bro­schüren und Bücher, die darüber aufklärten, daß es Kräfte in der Welt gibt, die sich orga­nisieren und Pläne entwickeln, um die Welt­herrschaft zu erringen. Um zu diesem Ziel zu gelangen, wäre es erforderlich, die Kontrolle des Geldes, der Regie­rungen, der Medien und der Sprache zu erreichen. Das alles dient dem Zweck, die Macht und damit die Kontrolle einer sich selbst als Elite empfin­dende Gruppe für sich zu erlangen.
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