NPD-Weihnachtsfeier in Neumünster
Das Jahr geht dem Ende entgegen und in der Hektik der Vorweihnachtszeit bleibt oft wenig Zeit für besinnliche Stunden. Zu sehr sind die Wochen vor dem Weihnachtsfest vom Materialismus und Konsumzwang geprägt. Daher haben es sich die Nationaldemokraten zum Ziel gesetzt, nicht nur die kulturellen Wurzeln dieser Festtage hervorzuheben, sondern auch in kameradschaftlicher Runde auf das ausklingende Jahr zurückzublicken.

Der NPD-Landesvorsitzende ging in seinem Grußwort unter anderem auf jene Kameraden ein, die die Weihnachtstage nicht im Kreise von Freunden und Familien feiern können, weil sie als politische Gefangene im Gefängnis sitzen. Ihr einziges „Verbrechen“: sie haben es gewagt, ihre eigene Meinung öffentlich zu vertreten. Stellvertretend für die vielen politischen Inhaftierten wurden hier Ursula Haverbeck und Horst Mahler genannt, die im hohen Alter und teilweise mit gesundheitlichen Einschränkungen ihren Lebensabend nicht in Freiheit genießen dürfen. Eine Schande für diese Bundesrepublik, die angeblich so viel Wert auf Meinungsfreiheit und Demokratie legt.

Als zweiter Redner sprach der stellv. Landesvorsitzende Mark Proch zu den Teilnehmern und hob, an Hand von Beispielen aus der Neumünsteraner Ratsversammlung, die Wichtigkeit der kommunalpolitischen Arbeit hervor. In seinem Jahresrückblick berichtete er schonungslos über die Wahlniederlage bei der Europawahl, schaffte es aber auch positive Dinge hervorzuheben, in dem er über die Kampagne „Deutsche Helfen Deutschen“ berichtete, die kurz vor Weihnachten auch in Neumünster durchgeführt werden soll.

Bei einer Weihnachtsfeier darf natürlich auch der kulturelle Teil nicht zu kurz kommen. Wie jedes Jahr erinnerte Jens Lütke mit einem heidnischen Weihnachtsvortrag an die Wurzeln der Festtage. Viele Teilnehmer waren überrascht, daß wir den roten Weihnachtsmann, wie wir in heute kennen, einzig dem Coca-Cola Konzern zu verdanken haben, und der Weihnachtsmann in alten Überlieferungen eigentlich einen blauen oder grünen Mantel trug. Nach diesem Vortrag rundeten eine plattdeutsche Kurzgeschichte und ein Weihnachtsgedicht diesen kulturellen Teil ab.

Natürlich ist das kameradschaftliche Beisammensein bei kühlem Bier und leckerem Essen fester Bestandteil einer Weihnachtsfeier. Nach einem deftigen Grünkohlessen begann ein Liederabend mit dem Bekannten Sänger „F.i.e.L.“, der mit seinen Liedern für ausgelassene Stimmung sorgte und die Gäste immer wieder zum Mitsingen animierte. Eine rundum gelungene Weihnachtsfeier, die nicht nur für Vorfreude auf die besinnlichen Festtage sorgte, sondern auch viel Kraft und Zuversicht für bevorstehende politische Aufgaben gab.

NPD Schleswig-Holstein











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Mark Proch am Infostand

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