NPD-Ratsfraktion fordert während der Corona-Krise mehr Unterkünfte für Obdachlose
Die sogenannte Corona-Krise hat uns alle fest im Griff. Kein Tag vergeht, an dem nicht auf die Kontaktbeschränkung und den notwendigen Mindestabstand hingewiesen wird. Bei diesen Maßnahmen scheint man die schwächsten unserer Gesellschaft vergessen zu haben. Einem Bericht des „Holsteinischen Couriers“ konnten wir entnehmen, daß die Bewohner der Obdachlosenunterkunft in der Gasstraße weiterhin in Mehrbettzimmern untergebracht sind und ein Mindestabstand oft nicht eingehalten werden kann. Zudem gelten Obdachlose nach Auffassung der Fachbereichsleiterin der Diakonie, die für die Unterkunft zuständig ist, als Risikogruppe, da sie sehr oft körperlich geschwächt sind. Die NPD-Fraktion hat die Verhältnisse in der Unterkunft bereits mehrfach vergeblich kritisiert. Entsprechende Anträge wurden von allen anderen Fraktionen abgelehnt!

„Es ist eine Schande. In jedem Supermarkt wird die Zahl der Kunden beschränkt, damit der Mindestabstand eingehalten werden kann, aber Obdachlose müssen sich weiterhin in einer überfüllten Unterkunft mit Fremden ein Mehrbettzimmer teilen. Wenn in der Obdachlosenunterkunft der Corona-Virus ausbricht, trägt die Stadt Neumünster dafür zumindest teilweise die Verantwortung“, so der NPD-Fraktionsvorsitzende Mark Proch.

Für Asylantenunterkünfte fordert der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein bereits eine räumlich getrennte Unterbringung. Obdachlose scheinen keine Fürsprecher zu haben, die sich für ihre Belange einsetzen, daher hat sich die NPD-Fraktion entschlossen, den Bürgermeister in einem Offenen Brief zum sofortigen Handeln aufzufordern.

Hier der Offene Brief um Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Tauras,

einem Bericht des Holsteinischen Couriers vom 25. März konnten wir entnehmen, daß die derzeitigen Verhältnisse in der Obdachlosenunterkunft in der Gasstraße besonders in Zeiten der Corona-Pandemie aus Sicht der NPD-Ratsfraktion untragbar sind.

Sicherheitsabstände können nicht eingehalten werden und Obdachlose werden in Mehrbettzimmern gemeinsam mit weiteren Personen untergebracht. „Wir sind noch sehr stark belegt und müssen Menschen in Mehrbettzimmern gemeinsam unterbringen. Unser Klientel ist sicherlich eine besonders gefährdete Personengruppe, oft gesundheitlich angeschlagen und ohne Möglichkeit, sich zurückzuziehen“, so die zuständige Fachbereichsleiterin der Diakonie Altholstein gegenüber der Zeitung.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, wie können solche Verhältnisse mit der deutschlandweit geltenden Kontaktbeschränkung in Einklang gebracht werden? Sicherlich kann man sich hinter Ausnahmeregelungen für Sammelunterkünfte verstecken, aber wird man damit der sozialen Verantwortung für die Schwächsten unserer Gesellschaft gerecht? Immerhin kann man Obdachlose, wie von der Fachbereichsleiterin ausgeführt, durchaus als Risikogruppe betrachten.
Aus diesem Grund fordern wie Sie auf, unbürokratische Abhilfe zu schaffen. Möglichkeiten für die räumlich getrennte Unterbringung von Obdachlosen sind besonders in der derzeitigen Situation ausreichend vorhanden. Die Jugendherberge und andere Räumlichkeiten im „Kiek in“ stehen derzeit leer, da weder Tagungs- noch Übernachtungsgäste begrüßt werden können. Sicherlich hätten auch viele Hoteliers kein Problem damit, Wohnraum für Obdachlose an die Stadt zu vermieten. Auch Sporthallen und Schulen bleiben derzeit ungenutzt und könnten Obdachlosen ein Dach über dem Kopf bieten.

Sie sehen an dieser kleinen Auflistung, daß Möglichkeiten einer räumlich getrennten Unterbringung von Obdachlosen durchaus vorhanden wären und ein sofortiges Handeln seitens der Stadt Neumünster dringend geboten ist. Oder möchten Sie, sehr geehrter Herr Tauras, die Verantwortung dafür tragen, daß sich der Corona-Virus in der Obdachlosenunterkunft nur deshalb ungehindert ausbreiten konnte und es vielleicht im schlimmsten Fall sogar zu Toten kommt, weil die Stadt Neumünster sich diesem Thema nicht rechtzeitig angenommen hat?
Wir bitten um eine Stellungnahme zu dem Thema.

Mit freundlichen Grüßen

Mark Proch
NPD-Fraktionsvorsitzender

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Mark Proch am Infostand

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Vor Jahrzehnten las ich einige Bro­schüren und Bücher, die darüber aufklärten, daß es Kräfte in der Welt gibt, die sich orga­nisieren und Pläne entwickeln, um die Welt­herrschaft zu erringen. Um zu diesem Ziel zu gelangen, wäre es erforderlich, die Kontrolle des Geldes, der Regie­rungen, der Medien und der Sprache zu erreichen. Das alles dient dem Zweck, die Macht und damit die Kontrolle einer sich selbst als Elite empfin­dende Gruppe für sich zu erlangen.
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