Amtsgericht Neumünster macht kurzen Prozess
In Neumünster wurden im vergangenen Jahr, laut einem Bericht des NDR, rund 100 beschleunigte Gerichtsverfahren geführt. Teilweise wurden die Täter noch am selben Tag vor den Richter gestellt und verurteilt. Dadurch möchte das Amtsgericht vermeiden, daß die Täter nach der Tat untertauchen und so nicht zur Rechenschaft gezogen werden können.

Der Leiter des Amtsgerichts, Andreas Martins, macht auch keinen Hehl daraus, bei welcher Zielgruppe solche Verfahren hauptsächlich Anwendung finden. Gegenüber dem NDR äußerte er sich sehr deutlich:

"Dadurch, dass wir hier in Neumünster zwei Landesunterkünfte für Asylbewerber haben, stammen die meisten Täter aus diesem Bereich. Es sind zum Großteil junge Männer, die von 120 Euro im Monat leben. Die sehen hier in der Stadt in welchem Luxus die Deutschen leben. Sie kommen aus prekären Situationen - da ist der Anreiz einfach groß."

Daß auch bei dieser Aussage die übliche Betroffenheitsargumentation der Gutmenschen nicht fehlen darf, war fast klar. Die armen, armen Asylanten, die den vermeintlichen Luxus der Deutschen sehen und selber kein Geld haben, kommen aus prekären Situationen. Bei einer solchen dramatischen Wortwahl muß man ja schon fast Verständnis für das kriminelle Handeln aufbringen. Wir Nationaldemokraten haben da kein Mitleid. Asylanten kommen als Hilfesuchende nach Deutschland - und zum Dank für unsere Gutmütigkeit, werden sie kriminell? Es kann nur eine Lösung geben: Kriminelle Ausländer umgehend abschrieben. Wir brauchen nicht nur beschleunigten Gerichtsverfahren, sondern auch eine beschleunigte Abschiebung!

Und genau hier liegt das Problem. Was mit den Asylanten nach der Verurteilung geschieht, darauf wird natürlich in dem Artikel des NDR nicht eingegangen. Hat es Konsequenzen im laufenden Asylverfahren? Die NPD-Ratsfraktion Neumünster hat sich daher entschlossen, das Landesamt für Migration und Flüchtlinge anzuschreiben, um Antwort auf diese Frage zu erhalten. Wir sind gespannt!

Den Brief an das Landesamt können Sie - siehe hier - als PDF nachlesen.











zurück

Mark Proch am Infostand

Corona: Irrsinn am Fließband
Meine letzte Stellungnahme für unseren Landesverband S-H zur Covid-Problematik war am 20. Januar 2021. In dem Beitrag wurden u.a. die vielen Pannen der Bundesregierung bei der Bereit­stellung des Impfstoffes und den schleppenden, finanziellen Ent­schädi­gungen für Unter­nehmer und Gewerbe­treibenden behandelt. Am Ende des Artikels schrieb ich: Wir werden sehen, wohin uns die Reise unserer Regierung bringen wird. Unter­schätzen sollte man diese nicht, denn sie ist im Besitz der Deutungs­hoheit und der Macht.
mehr lesen...


Neue Schleswig-Holstein-Stimme erschienen!

Die aktuelle Ausgabe unserer Schleswig-Holstein-Stimme kann jetzt auch als PDF auf unserer Weltnetzseite gelesen werden. Haben sie Interesse unsere Zeitschrift regelmäßig zu erhalten, dann melden Sie sich bei uns, denn gegen einen geringen Unkosten­beitrag schicken wir Ihnen die SH-Stimme regelmäßig zu. Die aktuelle Ausgabe können Sie hier lesen: